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ChemieTeste dein Wissen

Der MedAT · BMS

MedAT Chemie

24 Fragen aus dem Schulstoff, ohne Taschenrechner und ohne Periodensystem. Was drankommt, wie du rechnest und 20 Fragen zum Üben.

  • 24 Fragen
  • 10,2 % vom Testwert
  • rund 48 Sek. pro Frage
  • BMS

Was dich erwartet

Chemie im MedAT ist nach Biologie das zweitgrößte Fach im Basiskenntnistest (BMS). Üblicherweise sind es 24 Fragen mit je fünf Antworten, genau eine ist richtig.

Gefragt ist Schulwissen aus Unter- und Oberstufe, kein Stoff aus dem Studium. Was drankommen kann, legt die Stichwortliste der Universitäten fest. Neben Wissensfragen gibt es kurze Rechnungen, etwa zu Stoffmengen oder zum pH-Wert.

24Fragenvon 94 im BMS
10,2Prozentvom Testwert
0,43pro FrageProzentpunkte
24 von 94 Fragen
So verteilen sich die BMS-Fragen

Fragen üblicherweise · Anteil am Testwert

So sieht eine Chemie-Frage aus

Beispiel im Stil des MedAT · eine Antwort ist richtig

Eine Salzsäure hat den pH-Wert 2. Sie wird mit Wasser auf das 100-fache Volumen verdünnt. Welchen pH-Wert hat die verdünnte Lösung?

  1. A1
  2. B2
  3. C3
  4. D4
  5. E7

Salzsäure ist eine starke Säure und gibt ihre Protonen vollständig ab. Bei pH 2 ist c(H3O+) = 10−2 mol/L. Verdünnt auf das 100-fache Volumen bleiben 10−4 mol/L, der pH steigt auf 4. Richtig ist Antwort D.

Die Falle steckt in C: Eine pH-Stufe entspricht dem Faktor 10, nicht 100. Und E stimmt nie. Durch Verdünnen nähert sich eine Säure dem Wert 7 nur an, neutral wird sie nicht.

  1. pH 2c(H3O+) = 10−2 mol/L
  2. Volumen × 100c = 10−4 mol/L
  3. pH = −lg cpH = 4

Die Themen in vier Kapiteln

Den Chemie-Stoff der Stichwortliste gliedern wir in vier Kapitel, in eigenen Worten. Maßgeblich bleibt die offizielle Liste im VMC.

  • 01

    Atombau und Periodensystem

    Woraus Atome bestehen, wie die Elektronen verteilt sind und was das Periodensystem darüber verrät.

    • Kern, Hülle, Isotope
    • Orbitale
    • Periodensystem
    • Aggregatzustände und Gase
    15 Fragen zum ÜbenZum Kapitel
  • 02

    Bindung und Reaktionen

    Wie Atome zusammenhalten und wie du mit Reaktionsgleichungen rechnest.

    • Ionen-, Atom-, Metallbindung
    • Mol und Stöchiometrie
    • Gleichgewicht
    • Energie und Katalyse
    14 Fragen zum ÜbenZum Kapitel
  • 03

    Säuren, Basen und Redox

    Protonen und Elektronen wechseln den Partner. Hier steckt der pH-Wert, also Rechnen mit Zehnerpotenzen.

    • Brønsted
    • pH-Wert und Puffer
    • Salze in Wasser
    • Oxidationszahlen
    • Galvanische Zelle
    14 Fragen zum ÜbenZum Kapitel
  • 04

    Organische Chemie

    Kohlenstoffverbindungen, ihre funktionellen Gruppen und die Naturstoffe, aus denen der Körper gebaut ist.

    • Kohlenwasserstoffe
    • Funktionelle Gruppen
    • Isomerie
    • Kohlenhydrate, Fette, Proteine
    14 Fragen zum ÜbenZum Kapitel

Dazu kommt Stoffkunde: wichtige Elemente, ihre Verbindungen und wofür man sie braucht. Naturstoffe wie Proteine und DNA überschneiden sich mit der Biologie. Was du dort gelernt hast, zählt hier doppelt.

Was du in jedem Kapitel brauchst

Wie viele Fragen auf welches Thema entfallen, veröffentlichen die Universitäten nicht. Sicher ist: Sechs Werkzeuge tauchen in mehreren Kapiteln auf. Wer sie im Schlaf kann, spart in jeder Rechnung Zeit.

  • n = m / M

    Stoffmenge

    Gramm in Mol umrechnen. Ohne diesen Schritt geht keine Rechnung zu Reaktionen.

    Brauchst du bei

    • Stöchiometrie
    • Konzentration
    • Gase
  • c = n / V

    Konzentration

    Meist in mol/L. Beim Verdünnen bleibt n gleich, nur das Volumen wächst.

    Brauchst du bei

    • Lösungen
    • pH-Wert
    • Gleichgewicht
  • pH = −lg c(H3O+)

    pH-Wert

    Eine Stufe ist ein Faktor 10. Bei 25 °C gilt pH + pOH = 14.

    Brauchst du bei

    • Säuren und Basen
    • Puffer
    • Salze
  • Σ = Ladung

    Oxidationszahlen

    Die Summe ergibt die Ladung des Teilchens. In KMnO4 hat Mangan deshalb +VII.

    Brauchst du bei

    • Redox
    • Galvanische Zelle
    • Organik
  • ΔEN

    Elektronegativität

    Die Differenz entscheidet, ob eine Bindung unpolar, polar oder ionisch ist.

    Brauchst du bei

    • Bindung
    • Polarität
    • Wasserstoffbrücken
  • links = rechts

    Reaktionsgleichung

    Jede Atomsorte kommt auf beiden Seiten gleich oft vor. Die Koeffizienten liefern das Verhältnis.

    Brauchst du bei

    • Stöchiometrie
    • Redox
    • Verbrennung

Werte, die du im Kopf haben solltest

Ein Periodensystem hast du am Testtag nicht. Die Molmassen der häufigsten Elemente solltest du deshalb auswendig wissen, gerundet reicht.

GrößeWertBrauchst du für
Avogadro-Konstante6,022 · 1023 Teilchen pro molTeilchen zählen
Molvolumen idealer Gase22,4 L/mol bei 0 °C und 1013 hPaGasvolumen
Ionenprodukt des Wassers10−14 mol2/L2 bei 25 °CpH und pOH
Molmassen, gerundetH 1 · C 12 · N 14 · O 16 · Na 23 · S 32 · Cl 35,5 · Ca 40 g/moljede Rechnung

Rechnen ohne Taschenrechner

Taschenrechner, Formelsammlung und Periodensystem sind am Testtag nicht erlaubt. Was du an Mathematik brauchst: Brüche, Zehnerpotenzen und ein Gefühl für den Logarithmus.

Fast jede Stöchiometrie-Aufgabe läuft über dieselbe Kette. Wer sie einmal verinnerlicht hat, muss keine Formel mehr suchen.

mMasse in g
÷ M
nStoffmenge in mol
× Verhältnis
n′Stoffmenge Produkt
× M′
m′Masse in g

Stöchiometrie

Wie viel Gramm CO2 entstehen, wenn 50 g Calciumcarbonat vollständig zerfallen?

CaCO3 → CaO + CO2

  1. MolmasseM(CaCO3) = 40 + 12 + 3 · 16 = 100 g/mol
  2. Stoffmengen = 50 g ÷ 100 g/mol = 0,5 mol
  3. Verhältnis 1 : 10,5 mol CO2
  4. Massem = 0,5 mol · 44 g/mol

Ergebnis: 22 g CO2

Konzentration

Du löst 0,2 mol Glucose und füllst auf 400 mL auf. Danach verdünnst du auf 1 L.

  1. Volumen in LiterV = 400 mL = 0,4 L
  2. Konzentrationc = 0,2 mol ÷ 0,4 L = 0,5 mol/L
  3. Verdünnenn bleibt 0,2 mol, V = 1 L
  4. Neue Konzentrationc = 0,2 mol ÷ 1 L

Ergebnis: 0,5 mol/L, verdünnt 0,2 mol/L

Eine pH-Stufe ist ein Faktor 10
sauerneutralbasisch

Oben der pH-Wert, unten c(H3O+) in mol/L bei 25 °C.

Liegt die Konzentration zwischen zwei Zehnerpotenzen, liegt auch der pH dazwischen. Bei c(H3O+) = 2 · 10−3 mol/L ist er etwas kleiner als 3, nämlich rund 2,7, weil lg 2 ≈ 0,3.

Für Laugen gehst du über den pOH: Natronlauge mit 10−3 mol/L hat pOH 3, also pH 11. Ähnliche Kopfrechnungen brauchst du in der Physik.

So lernst du Chemie für den MedAT

  1. 01
    Stichwortliste holen

    Die offizielle Themenliste gibt es kostenlos im VMC. Unsere Übersicht in eigenen Worten findest du unter BMS-Stichwortliste.

  2. 02
    Mit dem Schulbuch erarbeiten

    Die Universitäten empfehlen Schulbücher aus der Schulbuchaktion, keine Fachliteratur. Fang mit Atombau und Bindung an, darauf baut alles andere auf.

  3. 03
    Rechnen ohne Taschenrechner üben

    Stöchiometrie, Konzentration und pH auf Papier, mit gerundeten Molmassen. Erst genau, dann schnell.

  4. 04
    Fragen mit Zeit lösen

    Zuerst kapitelweise, dann gemischt unter Zeitdruck. Wann du welches Kapitel lernst, plant der Lernplan.

Teste dein Wissen

20 Chemie-Fragen zum Üben

Gemischt aus allen Kapiteln, genau so wie in der App: Antwort wählen, prüfen, Erklärung lesen. Im Modus „Wie im Test“ hast du 15 Minuten, also 45 Sekunden pro Frage.

Chemie 20 Aufgaben
  1. Aufgabe 1

    Atombau und Periodensystem

    Ein Atomkern besteht aus 12 Nukleonen. Welche Größenordnung hat seine Masse ungefähr, wenn ein einzelnes Nukleon rund 1,67 · 10⁻²⁷ kg wiegt?

    Erklärung

    Richtig: Antwort A

    12 Nukleonen mal rund 1,67 · 10⁻²⁷ kg ergibt etwa 2 · 10⁻²⁶ kg. Der tatsächliche Wert liegt wegen des Massendefekts geringfügig darunter, an der Größenordnung ändert das nichts.

  2. Aufgabe 2

    Atombau und Periodensystem

    Welches der folgenden Elemente hat die geringste Elektronegativität?

    Erklärung

    Richtig: Antwort D

    Francium steht ganz unten links im Periodensystem, wo die Elektronegativität am geringsten ist — als schwerstes Alkalimetall gibt es sein einzelnes Valenzelektron extrem leicht ab. (Cäsium liegt sehr nahe daran, ist aber nicht der exakte Extremwert.)

  3. Aufgabe 3

    Atombau und Periodensystem

    Was besagt der Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts?

    Erklärung

    Richtig: Antwort C

    Je nach Versuchsanordnung zeigt Licht Wellenphänomene (Beugung, Interferenz) oder Teilchenphänomene (photoelektrischer Effekt) — beide Beschreibungen sind gleichzeitig gültig, keine ersetzt die andere.

  4. Aufgabe 4

    Aggregatzustände und Gase

    In der Abbildung ist der feste Bereich des Wasser-Phasendiagramms hervorgehoben. Ausgehend von einem Punkt dort bei einem Druck deutlich UNTERHALB des Tripelpunkt-Drucks wird die Temperatur bei diesem konstanten, niedrigen Druck erhöht. Was geschieht?

    pTfestflüssiggas

    Erklärung

    Richtig: Antwort E

    Unterhalb des Tripelpunkt-Drucks überquert eine Erwärmung bei konstantem Druck direkt die Sublimationskurve — der Stoff geht ohne flüssige Zwischenphase von fest zu gasförmig über. Das nutzt man beim Gefriertrocknen.

  5. Aufgabe 5

    Aggregatzustände und Gase

    Welche Aussage zum idealen Gasgesetz trifft NICHT zu?

    Erklärung

    Richtig: Antwort D

    Das ideale Gasgesetz ist ein Modell mit vereinfachenden Annahmen (kein Eigenvolumen, keine Wechselwirkung). Reale Gase weichen davon besonders bei hohem Druck und niedriger Temperatur ab — es beschreibt kein reales Gas exakt unter allen Bedingungen.

  6. Aufgabe 6

    Chemische Bindung

    Welcher der folgenden Stoffe zeigt eine reine, unpolare Atombindung?

    Erklärung

    Richtig: Antwort A

    Zwischen zwei gleichen Chloratomen ist die Elektronegativitätsdifferenz null, die Bindung also unpolar. HCl, NH₃ und Wasser bestehen zwar auch aus Nichtmetallen, sind aber wegen unterschiedlicher Elektronegativität polar gebunden. Calciumchlorid ist eine Ionenverbindung zwischen Metall und Nichtmetall.

  7. Aufgabe 7

    Chemische Bindung

    Welche Hybridisierung liegt beim Kohlenstoffatom in Kohlenstoffdioxid (CO₂) vor?

    Erklärung

    Richtig: Antwort D

    Kohlenstoff bildet in CO₂ zwei Sigma-Bindungen zu den Sauerstoffatomen über zwei sp-Hybridorbitale, die sich im Winkel von 180° gegenüberliegen — daher ist CO₂ linear gebaut. Die beiden Pi-Bindungen entstehen zusätzlich aus den nicht hybridisierten p-Orbitalen.

  8. Aufgabe 8

    Chemische Reaktionen

    Welchen Massenanteil hat Magnesium in MgO? (M(Mg) = 24 g/mol, M(O) = 16 g/mol)

    Erklärung

    Richtig: Antwort D

    M(MgO) = 40 g/mol. Auf Magnesium entfallen 1 · 24 = 24 g/mol, also 60 %. Wer nach Atomzahl statt nach Masse rechnet, kommt auf 50 %.

  9. Aufgabe 9

    Chemische Reaktionen

    Schwefel verbrennt vollständig zu SO₂. Wie viel Gramm SO₂ entstehen aus 48 g Schwefel? (M(S) = 32 g/mol, M(O) = 16 g/mol)

    Erklärung

    Richtig: Antwort D

    Reaktionsgleichung: S + O₂ → SO₂. n(S) = 48 / 32 = 1,5 mol, daraus 1,5 mol SO₂. M(SO₂) = 64 g/mol, also m = 1,5 · 64 = 96 g.

  10. Aufgabe 10

    Chemisches Gleichgewicht

    Für eine Reaktion wird ΔH = −184 kJ/mol angegeben. Welche Aussage trifft zu?

    Erklärung

    Richtig: Antwort A

    Ein negatives ΔH zeigt an, dass die Produkte energieärmer sind als die Edukte — die Differenz wird als Wärme an die Umgebung abgegeben, die Reaktion ist exotherm. Über die Aktivierungsenergie oder die Freiwilligkeit bei jeder Temperatur sagt ΔH allein nichts aus.

  11. Aufgabe 11

    Säuren und Basen

    Warum reagiert eine wässrige Lösung von Natriumchlorid (NaCl) neutral?

    Erklärung

    Richtig: Antwort C

    NaCl entsteht aus der starken Base NaOH und der starken Säure HCl. Na⁺ und Cl⁻ sind konjugierte Partner starker Säuren/Basen und reagieren nicht nennenswert mit Wasser, die Lösung bleibt neutral. A widerspricht der vollständigen Dissoziation von Salzen in Wasser. B und D erfinden falsche Rollen für die Ionen. E ist eine unzulässige Verallgemeinerung — bei Salzen schwacher Säuren oder Basen wie Natriumacetat oder Ammoniumchlorid gilt das gerade nicht.

  12. Aufgabe 12

    Säuren und Basen

    Wie reagiert eine wässrige Lösung von Natriumacetat?

    Erklärung

    Richtig: Antwort C

    Natriumacetat ist das Salz einer schwachen Säure und einer starken Base. Das Acetat-Ion ist die konjugierte Base der Essigsäure und nimmt in Wasser Protonen auf — die Lösung reagiert basisch.

  13. Aufgabe 13

    Redoxreaktionen

    Welche Angabe zur Oxidationszahl trifft NICHT zu?

    Erklärung

    Richtig: Antwort E

    Stickstoff hat in HNO₃ die Oxidationszahl +V, nicht +III. Die übrigen vier Angaben sind korrekt.

  14. Aufgabe 14

    Redoxreaktionen

    Ein galvanisches Element wird aus einer Mg- und einer Sn-Halbzelle aufgebaut. Die Standardpotenziale betragen E°(Mg) = -2,37 V und E°(Sn) = -0,14 V. Welche Spannung liefert die Zelle unter Standardbedingungen?

    Erklärung

    Richtig: Antwort B

    Es gilt ΔE = E(Kathode) − E(Anode). Das unedlere Metall Mg bildet die Anode, das edlere Sn die Kathode: ΔE = -0,14 − (-2,37) = 2,23 V. Die Zellspannung ist immer positiv — die Differenz, nicht die Summe.

  15. Aufgabe 15

    Organische Chemie und Naturstoffe

    Welcher Bindungswinkel liegt am Kohlenstoffatom einer C≡C-Dreifachbindung in einem Alkin vor (sp-hybridisiert)?

    Erklärung

    Richtig: Antwort E

    Am sp-hybridisierten Kohlenstoffatom eines Alkins (z. B. Ethin) liegt ein linearer Bindungswinkel von 180° vor — die beiden sp-Orbitale liegen sich genau gegenüber. Das unterscheidet Alkine strukturell deutlich von den gewinkelten (Alkene, 120°) und tetraedrischen (Alkane, 109,5°) Geometrien.

  16. Aufgabe 16

    Organische Chemie und Naturstoffe

    Wie verhalten sich Veresterung und Verseifung zueinander?

    Erklärung

    Richtig: Antwort E

    Veresterung (Alkohol + Carbonsäure → Ester + Wasser, Kondensation) und Verseifung (Ester + Base → Alkohol + Carbonsäure-Salz, Hydrolyse) sind im Prinzip Gegenreaktionen: Bei der einen wird Wasser abgespalten, bei der anderen wird die Esterbindung unter Wasseraufnahme (mithilfe einer Base) wieder gespalten.

  17. Aufgabe 17

    Organische Chemie und Naturstoffe

    Welche funktionelle Gruppe im Rest R verleiht der Aminosäure Lysin ihren basischen Charakter?

    Erklärung

    Richtig: Antwort B

    Lysin trägt im Rest R eine zusätzliche Aminogruppe, die ein Proton aufnehmen kann und der Seitenkette dadurch basischen Charakter verleiht — ähnlich wie bei Arginin und Histidin.

  18. Aufgabe 18

    Organische Chemie und Naturstoffe

    Wie entsteht ein Triglycerid aus seinen Bausteinen?

    Erklärung

    Richtig: Antwort D

    Jede der drei Hydroxygruppen des Glycerins reagiert mit der Carboxygruppe je einer Fettsäure zu einer Esterbindung, wobei insgesamt drei Wassermoleküle abgespalten werden. Die drei Fettsäuren müssen dabei nicht identisch sein — die meisten natürlichen Fette sind gemischte Triglyceride.

  19. Aufgabe 19

    Elemente und ihre Verbindungen

    Wozu dient das Haber-Bosch-Verfahren?

    Erklärung

    Richtig: Antwort A

    Das Haber-Bosch-Verfahren synthetisiert Ammoniak aus den Elementen Stickstoff und Wasserstoff (N₂ + 3 H₂ ⇌ 2 NH₃) unter hohem Druck und Katalysatoreinsatz — die Grundlage der industriellen Düngemittelherstellung. C beschreibt das nachgelagerte Ostwald-Verfahren, nicht Haber-Bosch. B, D und E beschreiben andere, real existierende, aber verschiedene Verfahren bzw. Reaktionen.

  20. Aufgabe 20

    Elemente und ihre Verbindungen

    Was bedeutet die Bezeichnung 'Halogen' wörtlich übersetzt?

    Erklärung

    Richtig: Antwort B

    'Halogen' leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet wörtlich 'Salzbildner' — Halogene reagieren mit Metallen direkt zu Salzen (z. B. Natrium + Chlor → Natriumchlorid). Die übrigen Übersetzungen sind erfunden und entsprechen nicht der tatsächlichen Wortherkunft.

MedAT ONE

Rund 650 Chemie-Fragen in der App

Geordnet nach neun Themen, von Atombau bis Naturstoffe. Zu jeder Frage gibt es eine Erklärung, und du siehst, wie lange du gebraucht hast.

  • Üben nach Fach und Kapitel, mit Fortschritt
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Übungsbereich der App MedAT ONE mit Chemie im BMS

Häufige Fragen

Wie viele Chemie-Fragen hat der MedAT?

Üblicherweise 24 der 94 Fragen im BMS. Das sind 10,2 % des Testwerts, beim MedAT-H wie beim MedAT-Z.

Darf man beim MedAT einen Taschenrechner verwenden?

Nein. Taschenrechner, Formelsammlung und Periodensystem sind nicht erlaubt. Übe deshalb mit gerundeten Molmassen und Zehnerpotenzen.

Welches Niveau hat die Chemie im MedAT?

Schulwissen aus Unter- und Oberstufe. Fachbücher aus dem Studium brauchst du laut den Universitäten nicht.

Welche Bücher eignen sich für MedAT Chemie?

Empfohlen werden die Schulbücher aus der Schulbuchaktion für die AHS, aber keine bestimmten Titel. Erarbeite damit die Stichwortliste aus dem VMC.

Wie viel Zeit habe ich für eine Chemie-Frage?

Für den ganzen BMS gelten üblicherweise 75 Minuten für 94 Fragen, im Schnitt rund 48 Sekunden pro Frage. Rechenfragen dauern länger, reine Wissensfragen gehen schneller.

Kommt organische Chemie im MedAT vor?

Ja. Kohlenwasserstoffe, funktionelle Gruppen und Naturstoffe wie Kohlenhydrate, Fette und Proteine gehören zum Stoff.

Offizielle Infos

Was im BMS drankommen kann, legen die Universitäten fest. Die Stichwortlisten und die offiziellen Übungsunterlagen gibt es kostenlos im VMC.

MedAT ONE ist ein unabhängiges Angebot und nicht mit den Medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck, Graz oder der JKU Linz verbunden. Verbindlich sind die Angaben auf medizinstudieren.at und in den Verordnungen der Universitäten. Unsere Aufgaben sind selbst erstellt und im Stil des MedAT gehalten.

TMMK

Tobias Müller und Matthias Kinzl haben den MedAT selbst geschrieben und entwickeln MedAT ONE in Innsbruck. Zuletzt geprüft: Oktober 2026.