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Bewerber, Plätze, Chancen

MedAT-Statistik

2026 traten 13.248 Personen zum MedAT an. Es gab 1.950 Studienplätze. Hier stehen alle Zahlen je Uni seit 2024.

  • 16.880 angemeldet
  • 13.248 angetreten
  • 1.950 Plätze
  • 14,7 % mit Platz

Der MedAT 2026 in Zahlen

Die MedAT-Statistik für 2026 ist schnell erzählt: 16.880 Anmeldungen, 13.248 Angetretene und 1.950 Studienplätze an vier Unis.

16.880AnmeldungenMärz 2026
13.248Angetretenam Testtag im Juli
1.950StudienplätzeStudienjahr 2026/27

Auf einen Platz kamen damit 6,8 Angetretene. Also bekamen 14,7 % derer, die wirklich geschrieben haben, einen Studienplatz.

  • 12bekommen einen Studienplatz
  • 66treten an, ohne Platz
  • 22melden sich an, kommen aber nicht

Bezogen auf alle Angemeldeten sind es nur 11,6 %, weil gut ein Fünftel am Testtag gar nicht erscheint. Beide Zahlen stimmen, sie haben nur eine andere Bezugsgröße.

Bewerberzahlen seit 2024

Der Andrang wächst jedes Jahr. 2026 gab es 1.212 Anmeldungen mehr als im Jahr davor, seit 2024 sind es rund 11 % mehr.

15.158 11.904 2024 15.668 12.394 2025 16.880 13.248 2026
AngemeldetAngetretenalle vier Unis, Human- und Zahnmedizin

Erstaunlich stabil ist der Anteil derer, die sich anmelden und dann auch kommen. Er liegt jedes Jahr bei knapp vier Fünfteln.

JahrAngemeldetAngetretenAngetreten in %
202415.15811.90478,5 %
202515.66812.39479,1 %
202616.88013.24878,5 %

Wie viele Plätze es für 2027/28 gibt, legen die Unis in ihren Verordnungen fest. Die Termine dazu findest du beim MedAT 2027, den Ablauf der Anmeldung unter MedAT-Anmeldung.

Andrang je Uni

Du trittst nur gegen die Leute an, die dieselbe Uni und dasselbe Studium gewählt haben. Deshalb lohnt der Blick auf die einzelnen Standorte.

2026 war Wien am stärksten umkämpft, mit 8,4 Angetretenen pro Platz. Am wenigsten waren es in Linz mit 5,2. Dazwischen liegen Innsbruck und Graz.

UniAngemeldetAngetretenPlätzePro Platz
Wien8.2356.5737848,4
Innsbruck3.5322.6304306,1
Graz2.8242.3214065,7
Linz2.2891.7243305,2
Gesamt16.88013.2481.9506,8

In den Zahlen pro Uni stecken Human- und Zahnmedizin zusammen. Linz bietet nur Humanmedizin an, die anderen drei Unis beides.

Anmeldungen und Angetretene je Uni

Uni202420252026
Wien7.3845.9207.7296.1838.2356.573
Innsbruck3.1962.3503.2382.4223.5322.630
Graz2.6032.1232.6172.1352.8242.321
Linz1.9751.5112.0841.6542.2891.724
Gesamt15.15811.90415.66812.39416.88013.248

Große Zahl: angemeldet. Kleine Zahl darunter: angetreten.

Gewachsen ist der Andrang an allen vier Standorten. Seit 2024 tritt rund die Hälfte aller Bewerberinnen und Bewerber in Wien an.

1.950 Studienplätze 2026/27

Von den Plätzen entfallen 1.806 auf Humanmedizin und 144 auf Zahnmedizin. Wien hat mit Abstand die meisten, Zahnmedizin gibt es nur in Wien, Innsbruck und Graz.

UniHumanmedizinZahnmedizinGesamt
Wien70480784
Innsbruck39040430
Graz38224406
Linz330keine330
Summe1.8061441.950

Bei der Anmeldung entscheidest du dich für ein Studium. Was für welches spricht, steht bei Humanmedizin oder Zahnmedizin, wie der Test für Zahnmedizin aussieht, beim MedAT-Z.

Wie viele einen Platz bekommen

Beim MedAT gibt es kein Bestehen wie bei einer Schularbeit. Die Plätze gehen der Reihe nach an die Besten der Rangliste an deiner Uni.

Eine feste Punktzahl, ab der du sicher drin bist, gibt es deshalb nicht. Warum Zahlen aus dem Netz dazu wenig taugen, erklären wir bei der Bestehensgrenze.

14,7 %der Angetretenenbekamen 2026 einen Platz
11,6 %der Angemeldetendieselben Plätze, andere Basis

In der Humanmedizin verschiebt die Quote die Chancen je nach Gruppe. Wie viele Bewerber in welche Gruppe fallen, steht in den hier verwendeten Zahlen nicht. Eine eigene Prozentzahl für dich lässt sich daraus also nicht ableiten.

Wann und wie du dein Ergebnis erfährst, steht bei den MedAT-Ergebnissen. Klappt es nicht, kannst du im nächsten Jahr wieder antreten, mehr dazu unter MedAT nicht geschafft.

So liest du die Zahlen richtig

  1. 01
    Bezugsgröße prüfen

    Plätze geteilt durch Angetretene ergibt eine andere Zahl als geteilt durch Angemeldete. Beides ist korrekt, aber nur das Erste beschreibt den Testtag.

  2. 02
    Jahr dazuschreiben

    Plätze und Bewerberzahlen ändern sich jedes Jahr. Eine Quote ohne Jahreszahl sagt wenig.

  3. 03
    Uni-Vergleich mit Vorsicht

    Weniger Angetretene pro Platz heißt nicht automatisch leichter. Entscheidend ist, wie stark die anderen an deiner Uni abschneiden.

  4. 04
    Studium mitdenken

    Die Zahlen je Uni mischen Human- und Zahnmedizin. Für Zahnmedizin gibt es nur 144 Plätze, verteilt auf drei Unis.

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Häufige Fragen

Wie viele Leute schreiben den MedAT?

2026 haben sich 16.880 Personen angemeldet, angetreten sind 13.248. Das sind alle vier Unis zusammen, Human- und Zahnmedizin.

Wie viele bestehen den MedAT?

Bestehen im Sinn einer Punktegrenze gibt es nicht, es zählt der Rang an deiner Uni. 2026 kamen 1.950 Studienplätze auf 13.248 Angetretene, also bekam rund jede oder jeder siebte einen Platz (14,7 %).

Wo hat man beim MedAT die besten Chancen?

Gemessen an Angetretenen pro Platz war 2026 Linz am wenigsten umkämpft (5,2) und Wien am stärksten (8,4). Wie gut die anderen an deiner Uni abschneiden, zeigt diese Zahl aber nicht.

Wie viele Medizin-Studienplätze gibt es in Österreich?

Im Studienjahr 2026/27 waren es 1.950: 1.806 in Humanmedizin und 144 in Zahnmedizin. Die Zahl für 2027/28 legen die Verordnungen der Unis fest.

Steigen die Bewerberzahlen beim MedAT?

Ja. Die Anmeldungen sind von 15.158 im Jahr 2024 auf 16.880 im Jahr 2026 gestiegen, das sind rund 11 % mehr.

Offizielle Infos

Die Bewerberzahlen veröffentlicht die MedUni Wien jedes Jahr nach der Anmeldung und nach dem Testtag, die Platzzahlen stehen auf medizinstudieren.at. Unsere Anteile und Verhältnisse haben wir daraus selbst gerechnet.

MedAT ONE ist ein unabhängiges Angebot und nicht mit den Medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck, Graz oder der JKU Linz verbunden. Verbindlich sind die Angaben auf medizinstudieren.at und in den Verordnungen der Universitäten. Unsere Aufgaben sind selbst erstellt und im Stil des MedAT gehalten.

TMMK

Tobias Müller und Matthias Kinzl haben den MedAT selbst geschrieben und entwickeln MedAT ONE in Innsbruck. Zuletzt geprüft: Oktober 2026.