Werkzeug · MedAT-H und MedAT-Z
MedAT-Rechner
Trag ein, wie viele Aufgaben du je Untertest richtig hast. Du siehst sofort deinen Testwert in Prozent, gewichtet wie in der Verordnung.
- BMS 40 · KFF 40 · TV 10 · SEK 10 %
- SEK als Durchschnitt
- Human- und Zahnmedizin
- Bleibt auf deinem Gerät
Werkzeug
Dein Testwert in Prozent
Mit diesem MedAT-Rechner machst du aus deinen Punkten in einer Simulation den Testwert, nach dem die Unis reihen. Wähl oben Human- oder Zahnmedizin und trag je Untertest deine richtigen Aufgaben ein.
Zum Mitrechnen braucht diese Seite JavaScript. So rechnest du deinen Testwert selbst aus:
Basiskenntnistest (BMS)
Gewichtung 40 %
Textverständnis (TV)
Gewichtung 10 %
Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF)
Gewichtung 40 %
Manuelle Fertigkeiten (MF)
Gewichtung 20 %
Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK)
Gewichtung 10 % · Durchschnitt der drei Gruppen
Rechenweg ansehen
| Testteil | MedAT-H | MedAT-Z | Rechnung |
|---|---|---|---|
| BMSBasiskenntnistest | 40 % | 40 % | richtige ÷ 94 |
| TVTextverständnis | 10 % | – | richtige ÷ 12 |
| KFFKognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten | 40 % | 30 % | richtige ÷ 75 (H) bzw. 65 (Z) |
| MFManuelle Fertigkeiten | – | 20 % | Punkte ÷ 23 |
| SEKSozial-emotionale Kompetenzen | 10 % | 10 % | Durchschnitt der drei Gruppen, je ⅓ |
| Testwert | 100 % | 100 % | Summe |
- Anteil je Testteil. Richtige Aufgaben geteilt durch alle Aufgaben des Teils. 72 richtige im BMS sind 72 von 94, also rund 76,6 %.
- SEK als Durchschnitt. Jede der drei Gruppen wird für sich gerechnet, dann zählt ihr Durchschnitt. Eine Gruppe mit weniger Aufgaben wiegt also gleich viel wie die anderen.
- Gewichten und addieren. Jeden Anteil mit seiner Gewichtung malnehmen. Die Summe ist dein Testwert.
Beispiel MedAT-H
BMS 72 von 94, Textverständnis 10 von 12, KFF 52 von 75; im SEK Emotionen regulieren 9 von 12 (75,0 %), Emotionen erkennen 10 von 14 (71,4 %), Soziales Entscheiden 10,4 von 14 (74,3 %).
- BMS72 / 94 ≈ 76,6 %× 40 % ≈ 30,64
- TV10 / 12 ≈ 83,3 %× 10 % ≈ 8,33
- KFF52 / 75 ≈ 69,3 %× 40 % ≈ 27,73
- SEK(9/12 + 10/14 + 10,4/14) ÷ 3 ≈ 73,6 %× 10 % ≈ 7,36
- Testwert30,64 + 8,33 + 27,73 + 7,36 ≈ 74,1 %
Die Aufgabenzahlen sind nicht amtlich veröffentlicht, der Rechner nutzt die üblichen Zahlen. Falsche Antworten kosten keine Punkte. Bei Soziales Entscheiden gibt es Teilpunkte, deshalb lassen sich dort Zehntel eintragen. Gerechnet wird mit ungerundeten Werten. Rechnest du mit den gerundeten Zahlen nach, kann die letzte Stelle abweichen. Eine amtliche Bestehensgrenze gibt es nicht.
So entsteht der Testwert
Der Testwert heißt in der Verordnung Gesamtwert und liegt zwischen 0 und 100 %. Jeder Testteil liefert einen Anteil richtiger Aufgaben, der mit seiner Gewichtung zählt. Was in den Teilen drinsteckt, liest du beim Aufbau des MedAT.
- BMS40 %
- TV10 %
- KFF40 %
- SEK10 %
- BMS40 %
- MF20 %
- KFF30 %
- SEK10 %
Jedes Kästchen ist ein Prozentpunkt deines Testwerts.
Richtig ist ein Punkt, falsch ist null. Minuspunkte gibt es nicht, eine leere Antwort zählt genauso wie eine falsche. Lass also keine Aufgabe aus, auch wenn du raten musst.
Fächer kommen in einen Topf. Im BMS werden die Punkte aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik addiert und durch alle BMS-Aufgaben geteilt. Biologie hat die meisten Aufgaben und macht allein rund 17 % deines Testwerts aus.
In der KFF ist es genauso. Gedächtnis und Merkfähigkeit hat mit üblicherweise 25 Aufgaben rund 13,3 % Gewicht, mehr als das ganze Textverständnis.
Das SEK ist ein Durchschnitt. Emotionen erkennen, Emotionen regulieren und Soziales Entscheiden werden je für sich gerechnet und zählen je ein Drittel. Eine Gruppe mit weniger Aufgaben wiegt also gleich viel wie die anderen.
Bei Emotionen erkennen und regulieren zählt eine Aufgabe nur, wenn deine Antworten darin insgesamt stimmen. Bei Soziales Entscheiden hängt der Wert von deiner Reihung ab. Die genaue Formel ist nicht veröffentlicht, deshalb nimmt der Rechner dort auch Zehntel.
Testwert = 40 % × BMS+ 10 % × TV+ 40 % × KFF+ 10 % × SEK
Eine Beispielrechnung
Angenommen, du kommst in einer Simulation für den MedAT-H auf diese Werte. Gerechnet wird mit den ungerundeten Zahlen, gerundet wird erst am Schluss.
| Testteil | Richtig | Anteil | Beitrag |
|---|---|---|---|
| BMS× 40 % | 63 von 94Bio 29 · Chemie 15 · Physik 11 · Mathe 8 | 67,0 % | ≈ 26,81 |
| TV× 10 % | 9 von 12 | 75,0 % | 7,50 |
| KFF× 40 % | 51 von 75fünf Untertests zusammen | 68,0 % | 27,20 |
| SEK× 10 % | 8/12 · 10/14 · 9,6/14ER · EE · SE, je ein Drittel | Ø 68,9 % | ≈ 6,89 |
| Testwert | 68,4 % |
Interessanter als die 68,4 % ist, wo die Prozentpunkte fehlen. Die Balken sind so lang wie die Gewichtung, gefüllt ist, was du geholt hast.
In BMS und KFF fehlen zusammen rund 26 Prozentpunkte, im Textverständnis nur 2,5. Bei ähnlicher Trefferquote wiegen die großen Teile schlicht mehr. Ein paar Aufgaben mehr dort merkst du deutlich im Testwert.
Was eine richtige Aufgabe bringt
Teilst du die Gewichtung durch die Zahl der Aufgaben, siehst du, wie viele Prozentpunkte eine einzelne richtige Antwort wert ist.
| Untertest | Aufgaben | MedAT-H | MedAT-Z |
|---|---|---|---|
| BMSBiologie, Chemie, Physik, Mathematik | 94 | 0,43 | 0,43 |
| Textverständnis | 12 | 0,83 | – |
| KFFbeim MedAT-Z ohne Implikationen | 75 / 65 | 0,53 | 0,46 |
| Manuelle Fertigkeitenje Punkt | 23 Punkte | – | 0,87 |
| Emotionen regulieren | 12 | 0,28 | 0,28 |
| Emotionen erkennen | 14 | 0,24 | 0,24 |
| Soziales Entscheidenje voll richtig gereihter Aufgabe | 14 | 0,24 | 0,24 |
Eine Aufgabe im Textverständnis zählt fast doppelt so viel wie eine im BMS. Trotzdem steckt im BMS mehr, weil es dort 94 Aufgaben gibt und nur 12 im Textverständnis.
Im SEK ist eine einzelne Aufgabe am wenigsten wert. Bei Emotionen regulieren etwas mehr als bei den anderen zwei, weil sich dort ein Drittel auf weniger Aufgaben verteilt.
Prozentpunkte des Testwerts je richtiger Aufgabe, bei MF je Punkt. Die Aufgabenzahlen sind die üblichen, amtlich veröffentlicht sind sie nicht.
Prozent sind kein Studienplatz
Beim MedAT gibt es keine Bestehensgrenze. Die Zulassungsverordnung der MedUni Wien hält sogar fest, dass der Aufnahmetest keine Prüfung ist. Warum kursierende Grenzwerte wenig taugen, steht bei der Bestehensgrenze.
Es zählt dein Rang. Jede Uni reiht alle, die bei ihr für eine Studienrichtung angetreten sind, nach dem Gesamtwert. Die Plätze gehen von oben weg, in Wien 2026/27 an die ersten 704 in Humanmedizin.
In Humanmedizin wird die Rangliste danach an die Quote angepasst. Teilen sich mehrere den letzten Platz, bekommen in Wien laut Verordnung alle einen Studienplatz.
Wie viel Prozent gereicht haben, hängt vom Jahrgang, vom Standort und von der Quote ab. Zahlen dazu findest du in der MedAT-Statistik. Die Ergebnisse 2027 kommen voraussichtlich in der Kalenderwoche 32 (9. bis 13. August 2027).
So rechnet der MedAT-Z
Beim MedAT-Z fallen Textverständnis und Implikationen erkennen weg. Dafür gibt es die Manuellen Fertigkeiten mit Drahtbiegen und Formen spiegeln.
Bei MF wird gemessen, wie weit dein Werkstück von der Vorlage abweicht. Daraus entsteht ein Punktwert, beide Aufgaben werden addiert und durch die Zahl der Messpunkte geteilt. Im Rechner trägst du deshalb Punkte ein, üblicherweise bis 15 und bis 8.
Ein MF-Punkt bringt rund 0,87 Prozentpunkte, mehr als jede einzelne Aufgabe im MedAT-Z. Eine Quote gibt es in Zahnmedizin nicht, gereiht wird nur nach dem Gesamtwert. Welche Richtung zu dir passt, klärt Humanmedizin oder Zahnmedizin.
So nutzt du den Rechner
- 01Gleich nach der Simulation eintragen
Zähl je Untertest deine richtigen Antworten, solange der Lösungsbogen noch vor dir liegt.
- 02Mit echtem Zeitlimit üben
Nur Simulationen mit Uhr ergeben einen brauchbaren Wert. Ohne Zeitdruck rechnest du dich leicht zu gut.
- 03Den Verlauf notieren
Schreib Datum und Testwert auf. Erst mehrere Simulationen im Abstand von ein paar Wochen zeigen, ob du vorankommst.
- 04Den größten Hebel suchen
Schau, in welchem Teil die meisten Prozentpunkte fehlen. BMS und KFF tragen beim MedAT-H zusammen 80 %, dort ist meist am meisten zu holen.
MedAT ONE
Der Rechner auch in der App
In MedAT ONE hat der Rechner einen eigenen Reiter, gleich neben der Testsimulation. Nach einer Simulation trägst du deine Punkte dort genauso ein.
- Alle Untertests von BMS bis SEK
- Ergebnis teilen
- Testsimulation mit Zeitlimit
bald

Häufige Fragen
Wie wird der MedAT-Testwert berechnet?
Je Testteil zählt der Anteil richtiger Aufgaben, beim SEK der Durchschnitt der drei Gruppen. Diese Anteile werden gewichtet und addiert, beim MedAT-H mit BMS 40 %, KFF 40 %, TV 10 % und SEK 10 %.
Wie viel Prozent braucht man beim MedAT?
Eine feste Prozentgrenze gibt es nicht. Die Plätze gehen nach der Rangliste an die Besten am jeweiligen Standort, und wie weit das reicht, ändert sich jedes Jahr.
Gibt es beim MedAT Minuspunkte?
Nein. Eine falsche Antwort zählt null Punkte, genau wie eine leere. Lass deshalb keine Aufgabe aus.
Wie viel ist eine Aufgabe im MedAT wert?
Beim MedAT-H bringt eine BMS-Aufgabe rund 0,43 Prozentpunkte, eine KFF-Aufgabe rund 0,53 und eine Textverständnis-Aufgabe rund 0,83. Die Aufgabenzahlen dahinter sind die üblichen, amtlich veröffentlicht sind sie nicht.
Wie rechnet man den MedAT-Z?
Beim MedAT-Z zählen BMS 40 %, KFF 30 %, Manuelle Fertigkeiten 20 % und SEK 10 %. Textverständnis und Implikationen erkennen gibt es dort nicht.
Wie genau ist der MedAT-Rechner?
Er rechnet nach der Auswertungsverordnung. Abweichen kann dein echtes Ergebnis, wenn Fragen gestrichen werden oder die Aufgabenzahlen anders sind als üblich. Bei Soziales Entscheiden ist die genaue Formel nicht veröffentlicht.
Offizielle Infos
Wie ausgewertet und gereiht wird, regeln die Universitäten in eigenen Verordnungen. Hier die Fassungen der MedUni Wien für 2026/27 und die Übersicht auf medizinstudieren.at.
- Testinhalte HumanmedizinTestteile und Gewichtung des MedAT-H auf medizinstudieren.at
- Testinhalte ZahnmedizinTestteile und Gewichtung des MedAT-Z
- Verordnung zur TestauswertungMedUni Wien, Testinhalte und -auswertung, § 3: wie jeder Testteil gewertet wird (PDF)
- Zulassungsverordnung 2026/27MedUni Wien, § 10: Ranglisten, Rangbindung, gewidmete Plätze (PDF)
- TestergebnisseWann und wo die Ergebnisse bekannt gegeben werden
MedAT ONE ist ein unabhängiges Angebot und nicht mit den Medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck, Graz oder der JKU Linz verbunden. Verbindlich sind die Angaben auf medizinstudieren.at und in den Verordnungen der Universitäten. Unsere Aufgaben sind selbst erstellt und im Stil des MedAT gehalten.
Tobias Müller und Matthias Kinzl haben den MedAT selbst geschrieben und entwickeln MedAT ONE in Innsbruck. Zuletzt geprüft: Oktober 2026.
Weiter im Ratgeber
- Aufbau des MedATVier Testteile, 13 Untertests: Aufgaben, Zeiten, Gewichtung und die Reihenfolge am Testtag.
- Wie viel Prozent?Warum es beim MedAT keine fixe Grenze gibt, was den letzten Platz bestimmt und wie du dir trotzdem ein Ziel setzt.
- ErgebnisseWann die Ergebnisse kommen, was drinsteht, wie Rangliste und Nachrücken funktionieren und wie du Einsicht nimmst.
- MedAT-ZWas beim MedAT-Z anders ist: Manuelle Fertigkeiten, Gewichtung, Plätze und Anmeldungen pro Platz.
- SEKDrei Untertests, 10 % des Testwerts als Durchschnitt. Antwortformate, Punktevergabe, Formfehler und wie du dich vorbereitest.
- MedAT in ZahlenAnmeldungen, Angetretene und Studienplätze je Uni seit 2024, mit dem Andrang pro Platz.